Großes Orchesterkonzert

Sinfonieorchester und Junge Sinfoniker

Samstag, 04.05.2013, 19:00 Uhr

Heldenbergen, Kultur- und Sporthalle


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Über 80 Mitwirkende, 6 Monate Vorbereitung und 3 Monate intensive Proben – das jährliche Orchesterkonzert der Musikschule ist gleichermaßen organisatorische Mammutaufgabe und ein Höhepunkt des kulturellen Angebots in den Gemeinden Schöneck, Nidderau und Niederdorfelden.

Entsprechend groß war die öffentliche Resonanz, als am 04. und 05.05 das mit eigenen Schülern und der Musikschule verbundenen Musikern das attraktive sinfonische Programm aufgeführt wurde. Unter den 500 Zuschauern konnte die Musikschule auch Hugo Klein (ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter, Mitglied des Landtags und in Vertretung für Landrat Erich Pipa), Bernd Reuter (ehemals Mitglied im Bundestag), Monika Sperzel (erste Stadträtin der Stadt Nidderau), Manfred Müller (Regionaldirektor der Frankfurter Volksbank) und Manuela Brademann (Direktorin der Bertha-von Suttner-Schule) begrüßen.

Die Nachwuchsmusiker „Junge Sinfoniker“ unter der Leitung von Inga Stutzke eröffneten mit kurzen Werken von Mozart und Tschaikowsky sowie dem Filmmusik-Klassiker „Somewhere over the rainbow“ das Programm. Robert Schumanns anspruchsvolle Sinfonie No.3, op.97 („Rheinische Sinfonie“) war in diesem Jahr Schwerpunkt des Auswahlorchesters unter der Leitung von Christoph Möller. Nach Ernennung zum städtischen Musikdirektor Düsseldorf komponierte Schumann in nur 2 Monaten die fünfsätzige Sinfonie, in der er musikalisch seine Eindrücke der rheinischen Landschaft verarbeitete. Als zweites Werk führte das Orchester Georges Bizets Suite No. 2 („L’Arlésienne“) auf und beendete mit den fulminanten Schlagwerkklängen des vierten Satzes „Farandole“ das ambitionierte Konzert.

Musikschulleiter Michael Winterling bedankte sich bei den Vertretern von Kommune, Kreis und Land für die existentiell wichtige finanzielle und politische Unterstützung der Musikschule. Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung, mit diesem Engagement auch in den aktuell schwierigen Zeiten der öffentlichen Haushalte nicht nachzulassen und die musikalische Bildung durch die öffentlichen Musikschulen als Basisaufgabe weiter zu fördern. „Angebote wie z.B. unsere Orchesterarbeit, die jedem Schüler der Schule von Beginn an die Mitwirkung in einem der drei Orchester ermöglicht, sind ansonsten undenkbar“ führte M.Winterling aus und betonte den weit gefassten Bildungsauftrag der Schule. „Auch bei aufwändigen und qualitativ sehr hochwertigen Produktionen möchten wir allen Interessierten den Besuch ermöglichen und erheben deshalb nur in Ausnahmefällen Eintritt“.

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